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Ursula Cantieni
geb. 1947 in Graubünden
Studium für Sprecherziehung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart Lehrbeauftragte, später Professorin am Schauspielinstitut der Folkwangschule in Essen
Von 1991 bis 1994 leitete sie den Bereich Sprech- und Moderationstraining bei Schweizer Fernsehen.
Verschiedene Engagements an Theatern in Konstanz, Stuttgart, München, Berlin, Chur, Zürich, Amsterdam und Frankreich.
Seit 1994 spielt sie die weibliche Hauptrolle in “Die Fallers”
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Beate berichtet von einer Lesung mit Ursula Cantieni in Freudenstadt
 Es war mein erstes Zusammentreffen mit Frau Cantieni - ich war sehr gespannt auf die Schauspielerin, die in "die Fallers" so vielschichtig auftritt! Zuallererst fiel mir auf, wie rank und schlank Frau Cantieni ist; den Temperaturen angemessen erschien sie in 3/4 langer Hose und Träger-Shirt, beides in Schwarz! Umrahmt und ergänzt wurde die Lesung aus ihrem neuen Buch "Ursula Cantienis Kochgeschichten" mit 4 Sätzen aus einer Sonate von Antonio Vivaldi für Querflöte und Cello - zwei junge Damen aus dem Veranstaltungsteam spielten virtuos und zum Anlass wunderbar passend. Auf einem Podest war ein Tisch und ein Bürostuhl für die Lesung vorbereitet, doch schon bald stand Frau Cantieni auf, ging um den Tisch herum und setzte sich mit den Worten "Ich kann mich doch eigentlich auch hierhin setzen" auf die Tischkante! So war sie ihrem Publikum, das mucksmäuschenstill lauschte, noch näher! Kurz erzählte sie, wie es zu dem neuen Band gekommen ist: Das Verlagsteam hätte bei ihrem Vorschlag für ein solches Buch genickt - nach 3 vorgelegten Probegeschichten hätten sie immer noch genickt. Es sei ein sehr persönliches Buch und erzähle aus ihrer Kindheit! Seit der Veranstaltung in Gutach am 2.6. besitze ich bereits dieses BILDER-GESCHICHTEN-REZEPTE-Buch und habe schon die eine oder andere Erzählung darin gelesen! Aber live von der Verfasserin selber zu hören, wie sie ihre Kindheit bei den Großeltern in einem Internat für höhere Töchter in Klosters/Schweiz erlebt hat - das war ein echter Hochgenuss! Nach den Beschreibungen "Der erste Tisch", " Der zweite Tisch", "Der dritte Tisch" folgten "Der schwarze Kaffee", "Das Diplom-Essen", "Der Sturz vom Thron" und als Krönung "Hausmannskost"! Lebendig - aufgeregt - zufrieden - schmunzelnd - lachend - stirnrunzelnd - abwechselnd Erstaunen, Heiterkeit und auch Mitgefühl auslösend ; so empfand ich Ursula Cantieni in den 1 1/2 Stunden des offiziellen Teils dieses Abends! Viel Beifall von ca. 25 vorwiegend weiblichen Zuhörern zeigten ihr auch in Freudenstadt, dass mit diesem neuesten Werk etwas einzigartiges entstanden ist. Im Anschluss an die Lesung wurden etliche frisch oder schon früher erworbene Bücher von ihr in geduldiger und herzlicher Art signiert und mit Autogrammkarten ergänzt. Währenddessen erzählte sie auf Fragen hin von ihrer seit Erscheinen des Buches wieder enger gewordenen Beziehung zu Klosters und der Tür zu den Erinnerungen, die seit dem Beginn der Aufschriebe aufgegangen sei! Aber außer von den Texten in ihrem Buch konnte man auch von den süßen Rezepten (auch aus vorherigen Büchern) kosten! Das Veranstaltungsteam rund um die Familien "Dewitz" und "Saucke" (zwei Freudenstädter Buchhandlungen) hatten sich eine Menge Mühe gemacht, Frau Cantienis Rezepte nachzubasteln: Kuchen, Cremes und Früchtequark in allen Variationen - köstlich! Die Autorin war begeistert, es schmecke wie zuhause! Einzig die Gewürze "Ingwer" und "Chili" (ja, auch ich war sehr erstaunt!!!) könnten ruhig noch kräftiger eingesetzt werden! Ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege den Veranstaltern dieses unvergesslichen Abends (da ich Werbung für Forum und Chat gemacht habe, hoffe ich, aß diese Zeilen gelesen werden!) und an Frau Ursula Cantieni!
Gruß, Beate Vielen Dank an Beate für diesen tollen Bericht
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